Ein etwas anderes Update: Mein Low Buy März

Regale mit Büchern und gemütlicher Sessel
Mein Lieblingsplatz, wenn ich nicht raus darf (und überhaupt): meine Leseecke.

Seit meinem letzten Low Buy Update ist ja doch einiges passiert, oder, um es mit einem meiner liebsten englischen Sprüche zu sagen: that escalated quickly.

Abseits von Ausgangssperren und Hamsterkäufen konnte ich die erste Märzwoche noch in ein paar Geschenke investieren, schließlich hatten der Held meines Herzens und ich Anfang des Monats unseren Jahrestag. Die zweite Monatshälfte hatte dann eindeutig ein Corona-Motto, allerdings weniger bierselig, als man bei dieser Bezeichnung noch vor wenigen Monaten hätte meinen können. Alles in allem also chaotisch, überraschend und ein wenig teuerer als erwartet.

Aber alles der Reihe nach.

Herzensdinge in meiner Welt

Der Held meines Herzens und ich hatten Anfang März unseren Jahrestag, und diesmal sogar einen ganz besonderen, nämlich den fünften. Das mag für manche nach nicht viel klingen, in meiner kleinen Welt ist das aber eine Sensation, nicht nur aufgrund der Zahl, sondern vor allem aufgrund der schlichten Erfreulichkeit der Dinge, wie sie immer noch sind. Dementsprechend möchte man sich gemeinsam dann eben auch feiern. Normalerweise setzen wir uns immer ein recht überschaubares Budget, da es schließlich mehr um den Anlass denn um das Aufgebot an Geschenken geht. Meistens gibt es ein Buch, weil wir beide gerne lesen, und dazu noch eine kleine Überraschung. Diesmal hatte der Held meines Herzens unser Budget jedoch schleichend auf 50 Euro hochgetrieben, was mich dann natürlich angespornt hat, dieser Summe gerecht zu werden. Das habe ich auch geschafft, inklusive Glücksgriff-Buch, denn es ist gar nicht so leicht für einen leidenschaftlichen Leser, der so ganz andere literarische Sphären bevorzugt als ich, was schönes zu finden. Ich hatte echt Glück und fand zum richtigen Zeitpunkt was Japanisches …

Kurzum, die erste Woche hatte es in sich. Und irgendwie wurde es auch danach nicht ruhiger.

Hast du noch alle Rollen im Regal?

Wie an anderer Stelle berichtet, setze ich mich ja vor allem seit meiner Low Buy Challenge mit organisiertem und geplanten Lebensmitteleinkauf auseinander. Neben meinem Wunsch nach weniger Bullshit in den heimischen Regalen ist es schließlich auch so, dass ich mir schöneres vorstellen kann, als viermal wöchentlich in den Supermarkt zu latschen, weil wir wieder mal irgendeine Kleinigkeit übersehen haben. Meine Essenplanung und damit einhergehende Einkaufsoptimierung hat die letzten Monate recht gut funktioniert, auch ohne Hamsterkäufe. Bis Corona eben.

Die Woche vor der Ausgangssperre verbrachte ich krank im Bett und war dementsprechend gesellschaftlich out of order. Die ersten Anzeichen, dass sich da draußen in der Welt wichtiges tut, habe ich an dem Abend wahrgenommen, als der Held meines Herzens mit sechs Packungen Katzenfutter nach Hause kam, “sicherheitshalber”. Welche Sicherheit er da genau meinen könnte, war mir noch nicht klar – und ist es eigentlich auch heute nicht, aber ich bin trotzdem dankbar, dass er so vorausschauend mitgedacht hat. Mich beschlich jedoch der leise Verdacht, dass ich hier im Bett womöglich nicht alles so genau mitbekomme. Einmal nachlesen auf der Website der Regionalnachrichten bestätigte dies.

Vier Tage später war ich denn auch im Homeoffice und auf halbem Weg zum Großeinkauf meines Lebens.

Ein Blick in die Regale für Klopapier legt die Vermutung nahe, wir hätten es mit Cholera und nicht Corona zu tun. Italienische Nudelprodukte sind ausverkauft denn es könnte ja – ja was denn? Keine Barilla-Nudeln mehr geben, weil in Italien grad die Kacke so richtig am Dampfen ist? Meine Lieblingshafermilch ist aus, weil die Hipster beim Hamstern besonders flott sind. Es sind nur wenige Menschen da, und die kaufen alle viel ein. Fast alle. Das bekommt eine Eigendynamik, der man sich fast nicht entziehen kann. Dann lieber doch noch das dritte Pesto einpacken, hält doch eh so lange. Dosentomaten, wunderbar, Sugo für Wochen.

Auch wir haben viel eingekauft, und weil wir mittlerweile nur mehr einmal wöchentlich zum Supermarkt gehen, kostet das dementsprechend. Das schockiert mich zwar jedes Mal wieder, allerdings habe ich meine Schnappatmung beim Bezahlvorgang mittlerweile im Griff und zudem erkannt, dass wir damit insgesamt wahrscheinlich trotzdem sogar noch was sparen, weil man tendenziell beim “schnell noch in den Supermarkt gehen” mehr mitnimmt als bei einem organisierten Wocheneinkauf mit Liste und Überblick.

Her mit meinen Jessicas!

Ganz konnte ich mich der allgemeinen Verunsicherung, als sie mich denn auch mal erreicht hat, dann nicht entziehen. Wenn es scheint, als würde die Welt, wie ich sie kenne, womöglich mal eine zeitlang auf Pause gehen, dann möchte ich mich mit allem, was mich seelisch in Watte packt, einigeln können. Dazu gehören auch meine literarisch mittelwertvollen, heißgeliebten Murder, She Wrote-Romane, die für mich eine direkte Verbindung zur Heldin meiner Kindheit, J. B. Fletcher, darstellen. Mit dem Rundumkauf einer netten Anzahl meiner Jessicas habe ich denn nicht nur mein Buchbudget ans Limit geführt, sondern wurde auch daran erinnert, dass Jessicas ‘Co-Autor’ Donald Bain leider verstorben ist und nun ein anderer Autor die Reihe übernommen hat. Teils mäßige Kritiken und üble Verrisse lassen mich meine erste ‘neue Jessica’ fürchten, was dem eigentlichen Beruhigungseffekt meines Bücherkaufs übrigens nicht zuträglich war. Noch habe ich einige Jessicas in gewohnter Manier auf Vorrat. Für die Zeit danach kann ich nur hoffen, dass sich die Übernahme praktisch nahtlos gestaltet und Cabot Cove als internationale Mörderhauptstadt mit einzigartiger Aufklärungsrate durch eine Hobbydetektivin weiterhin Bestand hat. Es gibt einfach Grundfesten in dieser Welt, an denen niemand zu rütteln hat.

Kurz und gut, der Monat war in gewissen Bereichen recht unspektakulär. Da im April wohl auch großteils mit Ausgangssperren oder zumindest -einschränkungen zu rechnen ist und ich zum Glück keine große Online-Shopperin mehr bin, spekuliere ich auf eine weitere kleine Investition für mein Sparkonto. Kurzarbeit sei Dank – ja, auch ich, und ich bin mal froh drum – wird mein Gehalt in den kommenden Monaten Einschnitte aufweisen, und da wäre ein wenig Extrafluff im Pölsterchen ja nicht schlecht…

Soviel zu meinem Low-Buy-März – hat wer andere Erfahrungen gemacht, vor allem in Zusammenhang mit Hamsterkäufen und Krisenpanik? Geht es bei manchen jetzt richtig los mit online shoppen?

Was auch immer ihr macht, passt gut auf euch auf und bleibt gesund – alles Gute! :)

p.s: Ich habe vier Tage für diesen Post gebraucht, mein Antrieb lässt derzeit zu wünschen übrig. Ich hoffe auf baldige Besserung und weniger textliche Verspätung in Zukunft…

Mehr oder Weniger? Mein Low Buy Februar Update

Midori Traveler's notebook ausgepackt
Asche auf mein Haupt: Ich habe diesen Monat was neues gekauft.

Ein weiterer Monat mit selbstauferlegtem Konsumverzicht liegt hinter mir und im Rückblick muss ich doch zugeben, dass es ein wenig anders gelaufen ist, als ich mir gedacht hatte. Aber das ist ja nichts neues.

Versuchung oder Verbesserung?

Über eine kleine Heldinnentat bei großer Versuchung habe ich diesen Monat bereits berichtet. Doch darüber hinaus hat sich noch eine weiterer potentieller Neuerwerb eingeschlichen, der nach viel grübeln und diskutieren zum tatsächlichen Neuerwerb wurde: ein (ehemals Midori) Traveler’s Notebook der Traveler’s Company Japan.

Über die Vorzüge des Bullet-Journal-Konzepts für mein ADHS-Hirn habe ich an anderer Stelle bereits kurz berichtet. Dass es sich im Laufe der letzten (bald) zwei Jahre tatsächlich als Segen für meine zerpflückte Wahrnehmung erwiesen hat, praktisch alles in ein Buch zu packen und in diesem völlig frei nach meinen Bedürfnissen und Vorstellungen gestalten zu dürfen, hat mich von der seit langem gehypten Bullet-Journal-Methode überzeugt. Über die Jahre haben sich aber natürlich auch bestimmte Muster entwickelt, die für mich das Bullet Journal eben besonders wertvoll machen, allerdings auch dazu beitragen, dass es womöglich nicht von Vorteil ist, es absolut überallhin mitzunehmen oder genau so zu verwenden, wie ich es derzeit tue. Zum einen ist das der Umstand, dass ich mein Bullet Journal auch als eine Art Tagebuch verwende und sich darin dementsprechend sehr persönlich Einträge finden. Das möchte man ja dann doch nicht unbedingt im Büro liegen lassen. Zum anderen führe ich relativ viele fortlaufende Listen – Bücherwunschlisten, Podcast-Trackers, Kochinspirationslisten u.v.m. – die ich jedes mal wieder in eine neues Bullet Journal übertragen muss, wenn ich nicht zwischen zwei alten und einem neuen Journal hin- und herspringen möchte. All das ist Jammern auf hohem Niveau, aber nichtsdestotrotz eine Überlegung.

Der Held meines Herzens hatte sich vor einiger Zeit ein Grand Voyageur XL von Paper Republic gekauft, dessen Prinzip – verschiedene Notizhefte zu unterschiedlichen Themen in einem Einband zusammengebracht – mir zwar gut gefallen hat, nicht aber das Format, ein klassischer A5-Einband. Ich verwende zwar für mein Bullet Journal ebenfalls ein A5 Notizbuch von Dingbats, das ich vor allem wegen der ausgezeichneten Papierqualität und dem Nachhaltigkeitsansatz des Unternehmens schätze, das mir aber eigentlich ebenfalls zu breit ist. Mein Lieblingsformat ist das der klassischen Moleskine-Notizbücher, deren Papier aber wiederum so dünn ist, dass das Durchscheinen von Stiften und Tinte leider ein wenig too much für meinen Geschmack war.

Auf Instagram (wo sonst) kam mir nun das Traveler’s Notebook der Traveler’s Company Japan (ehemals Midori) unter, das eben jene Idee der verschiedenen Notizhefte mit einem für ich absolut traumhaften Format vereint. Ein kleiner Laden vor Ort hatte das Traveler’s Notebook inklusive verschiedener Notizhefte und Zubehör lagernd und nach langen Überlegungen und Diskussionen mit dem inspirierenden Held meines Herzens habe ich dann tatsächlich auch zugeschlagen. Seit zwei Wochen stelle ich mein Traveler’s Notebook zusammen, seit heute (1. März) geht es nun auch als Bullet Journal an den Start. Wie es sich bewähren wird, was mein erster Eindruck ist und wie ich dieses Notebook-System für mich verwende, möchte ich in einem eigenen Post näher betrachten.

Für diesen Post sei festgehalten, dass ich mit mir gerungen habe, ob dieser Kauf wirklich gerechtfertigt ist. Wer selbst gerne mit Notizbüchern und Journals arbeitet weiß, dass es nicht immer leicht ist, ein gutes System für sich selbst zu finden. Für manche ist es völlig egal, welche Art von Notizbuch sie nutzen, Hauptsache, es ist aus Papier und sieht gut aus. Andere wiederum probieren verschiedene Formate, Papierstärken, Hersteller, Designvorstellungen und mehr. Meine Herangehensweise liegt irgendwo in der Mitte. Aber offen für Verbesserungsvorschläge bin ich fast immer. So nun auch hier. Trotz Low Buy Jahr. 

Ein kleiner Kompromiss

Um den Kauf des Notebooks zumindest irgendwie zu kompensieren, gab es diesen Monat keine neuen Bücher. Damit will ich nicht signalisieren, dass Buch doch Buch ist, egal ob “Notiz-“ davor steht – das wäre Augenwischerei. Vielmehr möchte ich so doch Bewusstsein für das Motto dieses Jahres schaffen, in dem es eben gerade darum geht, dass nicht alles geht. Wenn ich etwas Neues entdecke, von dem ich mir eine deutliche Verbesserung in wichtigen Bereichen meines Lebens verspreche, dann soll auch in diesem Low Buy Jahr Platz für eine entsprechende Anschaffung oder Neuerung sein – deshalb ist es ja schließlich auch ein Low Buy und kein No Buy Jahr, das wäre mir tatsächlich zu eng gewesen. ABER – und hier folgt ein sehr großes ABER – es bleibt bei einem Jahr, in dem die Neuentdeckung und Nutzung dessen, was ich bereits besitze, vor dem ständigen Neuerwerb von Dingen, die ich eigentlich irgendwie ähnlich bereits besitze und dementsprechend nicht brauche, Vorrang hat. Was bisher auch sehr gut klappt. Und auch weiterhin gut klappen soll …

Um diese Abweichung vom vorgegebenen Kurs also zumindest anzuerkennen, gab es nun diesen Monat kein einziges neues Buch für mich. Was ich auch gut überlebt habe, schließlich habe ich drei Regale voll mit vielen tollen Geschichten, die nur darauf warten, unter all den Stapeln an ungelesenen Neuerwerbungen ebenfalls entdeckt zu werden. Vier Tage viraler Infekt gaben Anlass genug, mal wieder ein wenig zu stöbern, zu finden, zu lesen und zu erkennen, dass vielleicht doch nicht alles so toll ist, was da wartet. Aber das ist gut so, weil ganz normal. Und trotzdem interessant.

Sonst was neues?

Abgesehen von tiergehenden Gewissenskonflikten und großen Versuchungen war mein Februar ein angenehm unaufgeregter Monat. Ein paar Geburtstage, ein paar Rechnungen, aber ansonsten keine nennenswerten Abenteuer. Ich konnte mich noch nicht zur Budgeterstellung motivieren, vermute (und/oder hoffe) aber, dass ich mein Sparziel dieses Monat ohne gröbere Einschnitte erreicht habe.

Verabredungen zum Essen und etwaige Einladungen lagen innerhalb meiner Kalkulationen und somit im Rahmen dessen, was ich dieses Jahr so machen “darf”, um die gemeinsame Zeit mit lieben Menschen nicht bei einem Glas Wasser und trockenem Zwieback bestreiten zu müssen. Die Essensplanung trägt weiterhin zur Übersichtlichkeit der Ausgaben bei und außer ein wenig Bastelzeug, das ersetzt bzw. neu angeschafft wurde, gab es keine gröberen monetären Verluste zu beklagen.

Der Start in den März ist also ein optimistischer, in mehrfacher Hinsicht. Ob sich der Optimismus halten lässt, wird sich noch zeigen, schließlich sind unsere Wege ja dann doch oft ein wenig verschlungener und aufregender, als wir uns das so vorstellen. Es bleibt uns allen, das beste daraus zu machen …

Als denn, dann wollen wir mal :)

  

Über große Versuchungen und kleine Heldinnentaten – shoppen und Low Buy?

Zwei Katzen auf Bett Collage
“Versuchung” zu verbildlichen ist so eine Sache – da lieber ein bisschen good vibes mit Katzenbild :)

Ich möchte ja dieses Jahr nur das Nötigste kaufen. Das sich natürlich variabel definieren lässt, danke der von mir definierten Regeln aber schon in Grundzügen recht gut skizziert ist. Neues und nützliches mag sich noch innerhalb des Regelwerks begründen lassen, neues und bereits vorhandenes jedoch nicht mehr. Das weiß ich auch – immerhin habe ich meine Regeln ja selbst definiert. Um runterzukommen, abzuschalten, nachhaltig auszumisten und zu lernen, dass ich andere Bewältigungsstrategien entwickeln muss außer einkaufen. Und das funktioniert auch seit dem Start dieses ‘Abenteuers’ recht gut. Sind aber auch erst knapp acht Wochen, es bleibt also Raum für Versuchungen – und Verbesserungen. Verbesserungen wird es noch zahlreiche geben, Versuchungen waren aber schon da. Ziemlich ordentlich sogar.

Vor gut zwei Wochen (der Post hinkt unserer Zeit grippebedingt leider eine Woche hinterher …) war Wiedersehensfreude angesagt, nachdem eine liebe Freundin von einer mehrwöchigen Rundreise ENDLICH zurückgekehrt war und wir das natürlich erstmal gebührend feiern wollten. Mittags schön essen gehen und danach noch ein paar Dinge in der Stadt erledigen, sprich shoppen. Ganz so wie bei unserem letzten Treffen vor ihrem Urlaub – letztes Jahr.

Nun ist es ja nicht so dass ich in den letzten acht Wochen keinen einzigen Laden von innen gesehen hätte. Zum einen gibt es da liebe Menschen in meinem Leben, die Geburtstag haben und trotz Low Buy beschenkt werden sollen. Dann ist es auch so, dass wir (der Held meines Herzens, unsere Fluffys und ich) ab und an Dinge benötigen: ein neues Notizbuch, eine spezielle Zutat für die vegan Küche, Katzenspielzeug, Bastelutensilien u.v.m. Kurzum, nur mit Supermarkt und Drogerie ist es nicht getan. Außerdem habe ich ja auch noch mein Buchbudget, das mich ebenfalls in analoge und digitale Buchläden führt, ohne dass ich gleich alle Vorsätze über Bord werfe. Ich bin also schon ein wenig geeicht, wenn es um Low Buy Shopping geht. In Woche 6 habe ich aber tatsächlich beinahe eine Grenze erreicht, als ich mit meiner Freundin glücklichst wiedervereint durch die Läden marschiert bin.

 

Shopping = Versuchung?

Der Grund dafür war eigentlich recht banal und ist vielen bestens bekannt: ein Lieblingsladen, den man immer gerne unterstützt, eine schönes Produkt und Winterschlussverkauf. Eine Kombination die schon manche dazu verführt haben, doch mal ein bisschen mehr als geplant auszugeben. Mich auch. Sogar diesmal. Fast. Wer sagt schon gerne nein zu einer schönen, bequemen, nachhaltig produzierten und um die Hälfte reduzierten schwarzen Hose? Shoppen mit gutem Gewissen und dann noch finanzfreundlich? Wunderbar! Ich hatte die Hose an. Ich stand vor diversen Spiegeln, wurde von meiner Freundin und der Verkäuferin mit Komplimenten beglückt, war fast schon begeistert. Meine Freundin probierte andere Modelle der gleichen Hose und wird haben getauscht um zu sehen, wem welches Modell besser passt. Es war also nicht bloß unmotiviertes Schwächen, es war eine animierende Dynamik, die Begeisterung meiner Freundin für die Hose, die mich mitgerissen hat.

Long Story short: Ich habe die Hose natürlich nicht gekauft. Ich habe ausreichend schwarze Hosen, die mir gut stehen und die bequem sind, in meinem Schrank, es gibt also keinen Grund innerhalb meines Low Buy Jahres noch eine zu kaufen. Zudem sah die Hose an meiner Freundin deutlich besser aus als an mir, was zwar die beste Werbung für die Hose ist, aber meine guten Absichten nicht gefährden soll. Und zuletzt hätte ich zwar gerade in diesem kleinen Laden gerne ein wenig Geld gelassen, aber das alleine ist kein Grund, Dinge zu kaufen, die man nicht brauchen kann. Denn das ist mir in einer ruhigen Sekunde in der Umkleidekabine klar geworden: Ich hätte LUST und LAUNE gehabt, diese Hose jetzt zu kaufen, aber keine Notwendigkeit. Und diesem Muster bin ich in den letzten ein, zwei Jahren zu oft gefolgt. Es ist genau das Muster, das ich aufbrechen möchte. Also: keine Hose, aber dafür gute Laune.

Und ein kleinbisschen Stolz, dass ich meine Ziele nicht aus den Augen verloren habe und diese treu geblieben bin. Vorerst mal zumindest. Das Jahr ist noch jung und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass momentane Launen und Impulse mich in Richtungen verleiten werden, die lieber vermeiden möchte. Ich hoffe, ich habe auch dann ein paar ruhige Sekunden um rauszufinden, wie es jetzt tatsächlich weitergehen soll.

 

Vermeiden oder Durchstehen?

Ich bin nach wie vor kein Fan von Hardcore-Vermeidung. Das würde nämlich unter anderem auch bedeuten, dass ich praktisch mit Scheuklappen durchs Leben gehen müsste, und das ist für mich einfach nicht realistisch. Natürlich werde ich jetzt nicht Stunden meines Lebens auf Zalando verbringen, aber dass ich mal ein eine Buchhandlung gehe, ohne gleich den halben Laden leerzukaufen, muss schon drin sein. So viel muss ich aushalten. Ich sehe an jeder Ecke Dinge, die mir gefallen: Klamotten, die andere tragen, Rucksäcke, Schuhe, schöne Teekannen, Bücher und so vieles mehr, was mir gerade nicht einfallen will. Ich konnte nie alles kaufen und haben und in diesem Jahr nochmal weniger. Also werde ich es nicht nur aushalten, Dinge zu sehen, die mir gefallen, ich werde es auch zum Anlass nehmen, mich so inspirieren zu lassen, die Dinge, die ich habe, zu feiern. Und was mir wirklich so richtig gut gefällt (und ich es aber in der Art schon besitze oder nicht für Arbeit oder Diss benötige), kommt auf meine 2021-Wunschliste. Funktioniert bis jetzt auch ganz gut!

Vermeidung finde ich aber nach wie vor im Zusammenhang mit Newsletter, E-Mails und Online-Shopping wichtig. Zum einen bin ich höchst dankbar, wenn mir nicht jeder Dreck die Mailbox zufüllt (auch nicht im Spamordner), zum anderen macht (zumindest für mich) onlineshoppen nur dann wirklich Sinn, wenn ich etwas kaufen will. Da ich aber nichts kaufen will, bin ich auch nicht auf den einschlägigen Seiten unterwegs. Natürlich gehe ich auch offline nur dann in ein Geschäft, wenn ich etwas brauche und weiß, dass ich es dort bekomme. Allerdings bin eich auch ab und an mit Freund_innen oder Familie unterwegs und kann dann nicht immer alleine entscheiden, wohin wir gehen. Was ich aber schon entscheiden kann ist, wie ich mich dort verhalte. Auf Kleiderkreisel lande ich nicht per Zufall, weil eine Freundin dort was sucht. Für Versuchungen dieser Art bin ich ganz alleine verantwortlich. Und zum Glück kann ich sie auch entsprechend eigenständig vermeiden. Hoffentlich :)

Der Februar ist bald geschafft und während mein Dissertations-Ich verzweifelt auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist (danke, liebe Grippe), in mein Low-Buy-Ich noch ziemlich zufrieden mit dem Lauf der Dinge. Besser geht immer, aber schlechter auch. Doch dazu ein anderes Mal mehr …

Weniger ist mehr – mein Low Buy Januar

Vier Buecher verschiedene Titel
Vier Bücher aus vier verschiedenen Bereichen – man gönnt sich ja sonst nichts …

Der erste Monat meiner Low Buy 2020 Challenge ist vorbei – ich habe wenig Geld sinnlos verloren, viel Zeit für Sinnvolles gewonnen und bin immer noch bester Dinge, dass das ein schönes Jahr wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und schon gar nicht im ersten Monat des Jahres …

Was ich gewonnen habe

Was haben die ersten 31 Tage umfassender Konsumverzicht gebracht? Vor allem eines und das Wertvollste überhaupt: Zeit.
Wer nicht mehr stundenlang bei Kleiderkreisel, Zalando und Konsorten Zeit und Lebensenergie verpulvert, um mit sich zu hadern, wie viel Geld man eigentlich noch rausschmeißen möchte, hat plötzlich ganz viel Zeit. So richtig viel. Beinahe schon schockierend viel. Aber nur beinahe.
Ich habe schon drei Bücher Vorsprung bei meiner Goodreads-Readingchallenge 2019 und Zeit genug, um unkoordiniert zwischen vier Büchern zugleich zu switchen, je nachdem, ob es was akademisches, fiction, non-fiction oder selbstverbesserndes sein soll. Zugegeben, vier Bücher zugleich ist tatsächlich zu viel, aber das ist wohl auch der Überschwung der ersten Stunde (sozusagen).
Eine meiner wichtigsten Baustellen erlebt endlich auch wieder richtig Betrieb. Dank sinnvoller Zeitersparnis bin ich wieder richtig schön auf Linie mit meinen akademischen Zielen und komme wieder regelmäßiger zur Diss-Arbeit. Wenn ich bei aller anfänglich-euphorischen Verblendung realistisch bleibe, hoffe ich nun mal mutig auf eine Fertigstellung der Arbeit in diesem Jahr – schon alleine, weil die Einbindung in eine Forschungsinitiative seit letztem Herbst zu solch sozialen Überforderungszuständen führt, dass ich jetzt dann wirklich die Nerven wegwerfe, in mehrfachem Sinne … Gruppenarbeit hat also tatsächlich ihr Gutes, wenn auch nicht immer in die gewohnte Richtung.
Neben einer absoluten Leistungssteigerung im akademischen Bereich schreibe ich auch generell wieder regelmäßiger. Im Großen und Ganzen arbeite ich beinahe täglich mit und am Text (nicht nur im Büro), sei es akademisch oder weltlich, und das ist ein Gewinn nicht nur im Vergleich zum letzten, sondern zu den letzten Jahren. Zusammen mit meinem neuen Lesepensum lebe ich also insgesamt wieder mehr in einer Textwelt fernab vieler (realer) Menschen und Begebenheiten, und das alleine macht mich richtig glücklich – so kitschig das jetzt auch klingen mag.
Jenseits der (fachlich teils sehr) praktischen Umstellungen bin ich überhaupt rundum wieder ein wenig kreativer. Sei es, dass ich an Illustrationen, Doodles oder Handlettering in meinem Bulletjournal arbeite oder nun doch endlich den Mut gefasst habe und schrittweise nach mehreren Probedurchgängen meine Kanken besticke – es wird bunter, vielfältiger, unterhaltsamer und damit auch viel entspannter bei mir. Auf meine Weise, in meinem Tempo und meistens als Insel. Aber immer mit Anlegestation.

Kankenstickerei
Mut (und Geschmack) kann man sich nicht kaufen, Garn schon: hier mein bestickter Kanken.

Was ich verloren habe

Wo sehe ich nach einem Monat Konsumverzicht Verluste? Immer noch beim Geld. Die semestral bzw. alljährlich zur selben Zeit wiederkehrenden Studiengebühren haben mich mal wieder ziemlich überrascht und meinen Sparerfolg nachhaltig beschnitten. Zudem hatten wir (bzw. ich) in diesem Monat einige Verabredungen mit Freunden, die recht kurzfristig kamen und mich mehr gekostet haben als ich kalkuliert hatte (oder überhaupt in meinen Low Buy Regeln vorgesehen). Ich habe insofern also bereits im ersten Monat gegen meine eigenen Regeln verstoßen, mir diese Abende aber trotzdem erlaubt, weil ich in diesem Jahr primär aufs Shoppen als Verhaltensmuster und Kompensationsmechanismus verzichten will, nicht auf schöne Zeiten und Erlebnisse mit lieben Menschen. Dass es mich mehr finanziell mehr gekostet hat, als mir lieb ist, war nicht ideal, letztendlich aber auch eine Ausnahme, da wir (und ich) an sich recht selten auswärts essen – in diesem Bereich spare ich nämlich gerne, und das aus gutem Grund. Ich achte zwar auf die Qualität von Lebensmitteln, gebe an sich aber nicht gerne viel Geld für Restaurantessen, Take-Away und ähnliches aus, weil ich Nahrungsaufnahme eher vom sachlichen Versorgungsstandpunkt als Treibstoff und nicht als Genussmittel sehe. Dementsprechend muss es für mich nicht immer unbedingt saulecker, sondern vor allem zweckdienlich sein. Aber das ist ein anderes Thema.
Abseits von Restaurantkosten war ich auch ehrlich überrascht, wie viel Zeit (und Geld) man generell in Dinge des täglichen Gebrauchs ganz allgemein investieren kann. Trotz Mealplanning und entsprechend schlank koordinierter Einkaufsliste war ich immer noch einige Zeit in verschiedenen Läden unterwegs, weil es dann doch da mal ein Spülmittel, hier mal Brot und dazwischen noch Kartoffeln und Reis brauchte.

Insgesamt war mein Low Buy Januar also ein guter Einstieg und macht auch definitiv Lust auf mehr, an einigen Ecken gibt es aber noch Potential für Optimierungen. Mein Bücherbudget habe ich dafür nur zur Hälfte ausgenutzt, für mich ein Zeichen, dass die Idee mit dem “Nix kaufen” rundum wohl gar nicht so schlecht war.

Was ich als nächstes vorhabe

Februar sollte vor allem finanziell überschaubarer werden. Ich muss Fahrtkosten für eine Reise im April zahlen und die Jahresgebühr für eine App, die ich mir für ein weiteres Jahr gönne, aber darüberhinaus gibt es keine größeren Ausgaben und das möchte ich gerne so halten. Auch an der Essensfront möchte ich den Februar ein bisschen ruhiger halten, zur Abwechslung mal kein Take-Away und Essen gehen nur zu wirklich besonders besonderen Anlässen. Im Idealfall spare ich mir dann sogar mein Bücherbudget. Schließlich steht das Lesejahr 2020 unter dem Motto “Rediscover the shelves”, und in meinen Regalen gibt es so viele spannende Sachen wiederzuentdecken, dass man schon mal ein, zwei oder sogar mehrere Monate mit Neuanschaffungen auslassen kann … Aber das wird sich noch zeigen. Jetzt erst mal Februar, dann sehen wir weiter.
Aber nicht nur im finanziellen Bereich gibt es spannende Entwicklungen, auch die Alltagsgestaltung bietet so viele neue Möglichkeiten. Vor allem möchte ich meine neugewonnene Zeit vermehrt in mich selbst investieren und zumindest dreimal wöchentlich zum Sport gehen oder irgendwas ansatzweise sportliches vollbringen – also mehr als nur mit dem Rad zur Arbeit oder das gute alte Treppe-statt-Aufzug. Wahrscheinlich wird sich das mit der Zeit sowieso einpendeln, wenn es wieder ein bisschen wärmer wird und man ohne Spezialausrüstung auch mal einfach schnell eine Runde um den Block laufen kann. Aber es sich vorzunehmen und irgendwo festzuhalten kann ja auch nicht schaden.

Der Euphorie bezüglich neugewonnener Zeitfenster wird die alltägliche Einsicht folgen, dass dies nun bleibt und entsprechend neu bespielt werden darf – und soll. Der Fokus liegt auf meinen akademischen Zielen, wo ich endlich ein stark gedimmtes Licht am Ende des sehr langen Tunnels sehe und hier schnellstmöglich entsprechende Arbeitsgewohnheiten etablieren möchte.
Alles weitere wird folgen …

Ich brauch mal ‘ne Pause: Low Buy 2020

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Weihnachten ist ja generell nicht so meine Zeit, zum einen, weil ich als Atheistin da nicht wirklich was zu feiern habe und zum anderen, weil ich als Introvert deluxe kein Fan von Menschenaufläufen bin – weder in der Innenstadt noch im eigenen Wohnzimmer. Und auch wenn ich selbst Weihnachten dementsprechend auch eher einfach an mir vorüberziehen lasse, entkomme ich dem allgemeinen Weihnachtswahnsinn – vor allem ganz banal auf meinem Arbeitsweg – nicht ganz. Wobei ich mit “Weihnachtswahnsinn” ja eigentlich “Shoppingwahnsinn” meine, eh klar. Hinzu kommen dann auch noch die eigenen Lebensaktivitäten, sprich Kompensations- und Alltagskonsum, die mich immer mal wieder vor die Tür und zumindest bis zum innerstädtischen Postamt treiben. Alles in allem enorm anstrengend und massive First World Problems, aber vor allem auch zu viel. Mir zumindest. Ich brauch ‘ne Pause.

Dringend.

Schließlich kämpfe ich ja schon seit einigen Monaten meinen eigenen Shopping-Gewohnheiten. Von Schulden und einer kunterbunten Kreditkartenpalette bin ich zwar weit entfernt, aber trotzdem wurde ich mir in diesem letzten, nun vergangenen Jahr, einfach ein bisschen zu viel. Ja, berufliche Veränderungen, neue Herausforderungen und familiäre Um, Un- und Ausfälle harmonieren nicht so mit Angststörung & Co. – aber das kann keine Entschuldigung für alles sein. Und schon gar nicht für eine beinahe grenzwertige Auswahl an Vintagetaschen und -rucksäcken, die einem kleinen Secondhand-Laden in Hipsterhausen zur Ehre gereichen. Muss nicht sein. Schon gar nicht, wo ich doch erst vor wenigen Jahren dieses wunderbare Konzept des Minimalismus für mich entdeckt habe – weniger ist mehr, vor allem im Außenwelt-Ausstattungsbereich. Da reduziere und decluttere ich Jahre fröhlich vor mich hin, nur um mich von familiären Sorgen und professionellen Weiterentwicklungen in den Kompensationskaufswahnsinn abdrängen zu lassen. Weil, was sind wir nicht hyperängstlich, panisch, traurig und schlichtweg überfordert. Und lassen uns nichts anmerken, klar. Aber Kleiderkreiseln, dass die Schwarte kracht. Abartig absurd und anstrengend. Für mich, mein Wohlbefinden, meine wertvolle Lebenszeit und meinen Kontostand.

Low Buy 2020 – mit ein paar Regeln

Long story short: neues Jahr, neue Chance. Inspiriert von diversen YouTube-Videos und (vor allem) englischen Blogs zu dem Thema schließe ich mich dem Motto von useless_dk, #2020wehaveplenty, and und starte in meine persönliche Low Buy Challenge für 2020. An sich beabsichtige ich in den kommenden zwölf Monaten nichts zu kaufen außer Lebensmittel, Drogerieartikel und Dinge des täglichen Lebens, die im Laufe der Zeit ausgehen und ersetzt werden müssen.

  1. Ich werde keine Klamotten, Schuhe, Taschen oder Rucksäcke, keine Dekoartikel, kein Geschirr (ich kann mir meiner Tassensammlung locker ein kleines Festival ausrichten…), keine Videospiele, Accessoires, Washi-Tapes und sonstigen ‘Plunder’ kaufen. Ich darf mir selbst was nähen oder stricken mit den Materialien, die ich zu Hause habe. Es gibt keinerlei Impulskäufe und und kein Langeweile-Shoppen. Ganz allgemein kaufe ich nur Sachen, die ersetzt werden müssen, was, wie bereits erwähnt, Dinge des täglichen Lebens und Lebensmittel umfasst – KEINE Klamotten oder ähnliches.
  2. Lieferdienste dürfen maximal zweimal monatlich kommen, ansonsten wird gekocht.
  3. Unternehmungen mit Freunden und Familie, zu denen auch gemeinsame Restaurantbesuche zählen, sind auch okay, schließlich bin ich an der Sozialfront ja ohnehin nicht unbedingt die wildeste Rampensau, da will ich die paar Events im Monat nicht komplett streichen.
  4. Dazu zählen auch Urlaube, die ich ebenfalls als Erlebnis verbuche und deshalb in Ordnung sind. Nicht dazu zählt Urlaubsshopping – eh klar.
  5. Ich halte alle meine Ausgaben in meinem Bullet Journal fest, damit ich auch einen Überblick habe, wohin das Geld verschwindet, das ich ausgebe.

Ziel ist vor allem, mich wieder auf Kurs zu bringen, weil ich Zeit, Energie und auch Geld mit unnötigem Bullshit verschwende. Angenehmer Nebeneffekt und zusätzliche Motivation sind die finanziellen Einsparungen, die direkt in meinen Sparstrumpf wandern – ich hoffe, meine Wunschsumme in den kommenden zwölf Monaten zu erreichen. Mal schauen.

“Low Buy” nenne ich das Ganze vor allem deshalb, weil ich mir eine Ausnahme in Form eines monatlichen 50-Euro-Buchbudgets erlaube. Lesen ist mein längstes und liebstes Hobby, ich werde in den kommenden Monaten eventuell auch mal das ein oder andere Buch für meine Diss oder den Job kaufen müssen, was ich ohne schlechtes Gewissen tun möchte. Die Wiederentdeckung der Buchschätze, die ich schon habe, steht zwar definitiv im Mittelpunkt der Low Buy 2020 Challenge, aber ich möchte mir hier die Möglichkeit offenlassen, meinen Interessen folgen zu können. 50 Euro für Bücher monatlich bedeutet schließlich nicht, dass ich hier wahllos shoppen kann. Das Budget verlangt durchaus ein wenig Planung und das Hinterfragen von Prioritäten. Es bleibt also auch da spannend, wo ich sogar ein wenig einkaufen darf. Nur eben “darf” – ohne Ausreden beruflicher oder akademischer Natur, die ein eigenartiges Gefühl hinterlassen…

Als denn, ich mach jetzt mal Pause. Ich mag nicht mehr, ich will mehr für weniger und dafür wertiger. Klingt eigenartig, aber macht Sinn. Schauen wir mal, wie es laufen wird…